Rechner
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus?
Nicht das Baujahr entscheidet, sondern wie warm Ihre Heizung an einem kalten Januartag laufen muss. Beantworten Sie ein paar Fragen zu Ihrem Gebäude – das Ergebnis aktualisiert sich sofort mit jeder Eingabe.
1Ihr Gebäude
Bestimmt, wie viel Energie für Warmwasser gebraucht wird.
2Ihre Heizung heute
Dabei wird eingestellt, wie viel Wasser durch jeden Heizkörper fließt. Ohne Abgleich muss die Heizung heißer laufen als nötig.
3Ihr Vorhaben
Solarstrom senkt die Betriebskosten, ist aber keine Voraussetzung für eine Wärmepumpe.
54
von 100
mit Vorarbeit
Eine Wärmepumpe ist möglich, aber Sie sollten vorher gezielt nachbessern – sonst wird der Betrieb unnötig teuer.
Das steckt hinter der Zahl
Rund 55 °C Vorlauf sind für eine Wärmepumpe gut machbar. Jedes Grad weniger spart etwa 2,5 % Strom.
Das können Sie tun: Prüfen Sie, ob einzelne größere Heizkörper den Vorlauf weiter senken können.
100 W/m² sind Bestandsniveau. Eine Wärmepumpe funktioniert, die Stromrechnung fällt aber höher aus.
Ohne Abgleich bekommen einzelne Räume zu wenig Wärme. Um sie warm zu bekommen, muss der Vorlauf für das ganze Haus hochgedreht werden.
Das können Sie tun: Der hydraulische Abgleich ist die günstigste Effizienzmaßnahme überhaupt und ohnehin Fördervoraussetzung.
Außenluft ist kostenlos und überall verfügbar, wird im Winter aber genau dann kalt, wenn die meiste Wärme gebraucht wird.
Ohne Photovoltaik läuft die Wärmepumpe mit Netzstrom. Das ist völlig in Ordnung, eigener Solarstrom wäre aber günstiger.
Das können Sie tun: Im Winter deckt Photovoltaik nur einen kleinen Teil des Wärmebedarfs. Rechnen Sie die Anlage für sich, nicht als Voraussetzung für die Wärmepumpe.
Wie die Heizlast geschätzt wurde
- Baualter 1979 – 1994100 W/m²
Erste Wärmeschutzverordnung, dünne Dämmung, Isolierglas
- Spezifische Heizlast100 W/m²
- × 150 m² Wohnfläche15.0 kW
Plausible Spanne: 12,0 bis 18,0 kW. Wenn Sie Ihren Gas- oder Ölverbrauch kennen, wird die Schätzung deutlich genauer – dafür gibt es den Heizlastrechner.